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Erfolgreich als umweltfreundliches Unternehmen – in 3 Schritten

In diesem Beitrag zeige ich einige Möglichkeiten auf, wie Unternehmen ihren Innen- und Außenauftritt umweltfreundlicher gestalten können.

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Natürlichkeit nimmt bei den Menschen und damit euren Kunden einen immer größeren Stellenwert ein. Dementsprechend wird darauf geachtet wo und was gekauft wird. Wo ist der Sitz des produzierenden Unternehmens und welches Image vertritt es? Wie transparent wird über Herkunft und Zulieferer gesprochen?

 

Wenn Firmen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen, kann das unterschiedlichste Hintergründe haben.

  • persönliche Überzeugung der Geschäftsleitung
  • einen Trend verfolgen um Marktanteile abzugreifen
  • gesetzliche Vorgaben um bestimmte Zertifizierungen zu erlangen
  • die Nachfrage einer Zielgruppe befriedigen
  • Konkurrenzfähigkeit gegenüber Mitstreitern
  • entgegenwirken schlechter Publicity, usw.

 

Wer ein rundum grünes Image vertreten möchte, sollte unbedingt auf den roten, oder in diesen Fall dem grünen, Faden achten. Wer zum Kundentermin mit der amerikanischen Sprit-Schleuder vorfährt, wirkt schnell unglaubwürdig. Hier ist jedes Detail wichtig. Das kostet ein wenig mehr – eure Kunden werden es euch jedoch danken und sind bereit mehr für Produkte oder Dienstleistungen zu bezahlen.

Sammelt Bonuspunkte bei euren Abnehmern UND der Natur. Macht eure Firma ein wenig grüner. Es gibt sehr viel kleine und große Dinge, die ihr kurz- und langfristig umsetzten könnt. Das hängt natürlich davon ab, welche Mittel euch zur Verfügung stehen. Diesen Umstand werde ich bei meinen Vorschlägen berücksichtigen.

Nachfolgend nenne ich einige Ideen, wie sich euer Unternehmen in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit engagieren kann.

 

1. Kleine Schritte – große Wirkung

Dinge, die jedes Unternehmen sofort umsetzten kann

  • Achtet auf konstante 22°C in den Büros, diese Temperatur wird von den meisten als besonders angenehm empfunden. Lüftet in Stößen und lasst die Fenster nicht dauerhaft geöffnet – das spart jede menge Energie. Eine ausführliche Anleitung findet ihr hier.
  • Nutzt im Bad Handtücher, die regelmäßig getauscht werden, statt Papiertücher zu gebrauchen.
  • Verwendet für Geschäftsunterlagen recyceltes oder FSC zertifiziertes Papier.
  • Legt Bestellungen zusammen, um überflüssige Transporte zu vermeiden.
  • Recherchiert bei Bestellungen, ob es womöglich ein gleichwertiges Produkt aus der Region gibt.
  • Trennt und recycelt eure Abfälle.
  • Verwendet Verpackungen von Lieferanten wieder.
  • Setzt auffüllbare Druckerpatronen ein.
  • Schult eure Beschäftigten, nur das notwendigste zu drucken und legt digitale Akten an.
  • Aktiviert an den Rechnern die Stromsparfunktion, sodass er in Standby schaltet, wenn ihr ins Meeting geht.
  • Stellt einen Wasserspender / Wasserfilter zur Verfügung, damit Mitarbeiter keine Plastikflaschen mitbringen müssen.
  • Vermeidet unnötige Verpackungen und Plastikabfälle wo immer es möglich ist.
  • Bildet eine (freiwillige) Umweltschutz-Gruppe, die sich regelmäßig trifft und weitere Ideen sammelt.

2. Große Schritte mit kleinem Budget

Wer ein gewisses Budget zur Verfügung hat, kann diese Optionen umsetzten

  • Legt euch ein „grünes“ Corporate Design zu, um euer Image auch nach außen zu kommunizieren und gezielt eure Zielgruppe anzusprechen.
  • Verwendet Werbemittel aus recycelten Materialen, zum Beispiel Kugelschreiber, die aus Plastikflaschen hergestellt wurden.
  • Richtet auf eurer Homepage eine Seite zum Thema Nachhaltigkeit ein – erzählt von eurem Engagement und euren Plänen.
  • Achtet bei Zulieferern auf deren Umweltbewusstsein und soziales Engagement.
  • Bei Anschaffung von Möbeln sollte auf eine umweltfreundliche Herstellung Wert gelegt werden, gekennzeichnet zum Beispiel mit dem „Blauen Engel“.
  • Es gibt umweltschonende Drucker, die Energie sparen, weniger Feinstaub abgeben und mit unbedenklichen Farben drucken.
  • Lasst eure Mitarbeiter einmal im Jahr an Schulungen zu Nachhaltigkeit teilnehmen.
  • Zeichnet jeden Monat den umweltfreundlichsten Kollegen aus.
  • Bietet regionales Bio-Obst für eure Angestellten und Kunden an.
  • Ermutigt eure Beschäftigten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, indem ihr einen Teil der Kosten übernehmt.
  • Legt bei Neuanschaffung von Geräten Wert auf einen geringen Energieverbrauch, Langlebigkeit und kurze Transportwege.
  • Lasst von einem Profi prüfen, wie in euren Räumen oder im Gebäude Energie gespart werden kann.
  • Installiert wassersparende Amarturen und Toiletten.
  • Druckt ein Siegel auf eure Produkte, das zeigt wie nachhaltig sie sind.

3. Ganz große Schritte zum grünen Image

Für ambitionierte, die den Maßstab setzten wollen

  • Bestückt euren Fuhrpark ausschließlich mit elektrischen Fahrzeugen.
  • Stellt euren Mitarbeitern Fahrräder oder E-Bikes zur Verfügung.
  • Übernehmt die Fahrtkosten euer Angestellten für öffentliche Verkehrsmittel.
  • Schafft ein Elektro-Shuttle an, das eure Beschäftigten und Kunden abholt.
  • Richtet eine Kantine ein, die nur mit saisonalen und regionalen Produkten kocht.
  • Unterstützt Umwelt- und Tierschutzorganisationen.
  • Stellt eigene grüne Projekte auf die Beine.
  • Setzt mit einer grünen Kampagne ein Beispiel um andere Unternehmen zu ermutigen.
  • Nutzt Werbemittel ausnahmslos aus Bio oder Natur-Material.
  • Wechselt zu Stromanbietern, die ausschließlich „erneuerbare“ Energie anbieten.
  • Installiert Solarzellen und produziert euren eigenen grünen Strom.
  • Lasst eure Waren regional oder innerhalb des eigenen Landes herstellen.
  • und vieles vieles mehr

Das waren nur einige Möglichkeiten, wie ihr euer Unternehmen umweltfreundlicher gestalten könnt. Und jetzt seid ihr gefragt.
Welche Ideen habt ihr? Welche Maßnahmen konntet ihr schon konkret umsetzen?

 

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